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Ordensgewand und Insignien

Investitur

 

     Die Ritter tragen Ordensmäntel aus ungebleichter Wolle mit dem aragonesischen Königswappen und einem Ritterkreuz, die wenigen Devotionsritter (Professritter mit besonderen Gebetsverpflichtungen, wie sie sonst nur Priester kennen, z. B. Breviergebet), tragen während der hl. Messe und anderer Gottesdienste ein geistliches Gewand, die Kukulle).

     Neben dem Ordensmantel erhält der Ritter bei der Investitur auch die Ordensinsignien: die große Halsdekoration, zu tragen zur Galauniform oder zum Frack, die Miniatur, zu tragen zur Ausgehuniform, und die Rosette, zu tragen zum dunklen Anzug oder zur Tracht am Revers.
    
Diese werden, wie der Ordensmantel, bei der Investitur vom Generalmagister feierlich gesegnet.

 

Habit der Ritter,
hier mit roter Kapitelschnur als Cavaliere d'Onore

Die Devotionsritter tragen in der Liturgie eine Kukulle.
 

 

 

Rosette, Ordenskreuz und Miniatur

 

Die Investitur

     Die feierliche Investitur findet alljährlich Anfang November in Rom, dem Sitz der Ordensleitung, statt. Der eigentlichen Investitur geht am Vortag die liturgische Feier der Schildwache (veglia d'armi) voraus.

Investitur im kleinen Rahmen der Kapelle im Generalatshaus des Mercedarierordens in der Via Monte Carmelo in Rom. Der Postulant kniet vor dem Generalmagister des Mercedarierordens und legt sein Treuegelöbnis zum Orden, zur Compagnia und zur allerseligsten Jungfrau Maria ab.
V. l. n. r.: Der Großzeremoniär der Compagnia, der hochwürdigste Herr Generalmagister des Ordens, der Hochmeister und der Gran' Elemoseniere der Compagnia, sowie der Statthalter des Hochmeisters für die Länder deutscher Zunge.
 

 

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